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Endlich Sommer. Wie schön! Aber bei Temperaturen über 30 Grad dürften wir wieder ordentlich ins Schwitzen kommen. Mit diesen zehn Tipps kann man in Hitzewellen besser einen kühlen Kopf bewahren.
Von Carmen Sadowski
TIPP 1:
Die Sonne knallt vom Himmel? Selbst im Freibad kann man der Hitze nicht entkommen. Für Abkühlung sorgen Orte, an die man zunächst nicht denkt: Etwa vollklimatisierte Kinosäle oder Museen. Denn rund 20 Grad sind die optimale Temperatur für Ölgemälde.
TIPP 2:
An heißen Tagen kann man sich an der spanischen Siesta ein Beispiel nehmen: Gartenarbeit oder Sport sind zwischen 12 und 17 Uhr tabu. Möglichst drinnen aufhalten. Besonders gefährdet sind chronisch Kranke und Ältere, deren Kreislauf ohnehin nicht sehr stabil ist. Bei extremer Hitze kann bei manchen Medikamenten eine Änderung der Dosierung nötig sein.
TIPP 3:
Sonnenschutz ist ein Muss, sogar im Auto kann man Sonnenbrand bekommen. Zwar blockiert die Windschutzscheibe einen Teil der UV-B-Strahlung, die Seitenfenster lassen aber oft noch gefährliche UV-A-Strahlung durch. Der ADAC empfiehlt: Vor der Fahrt kurz die Lüftung auf höchste Stufe stellen.
TIPP 4:
Was tun, wenn die Wohnung zum Backofen wird – Fenster aufreißen? Lieber nicht! Räume nur zwischen dem Abend und den kühleren Morgenstunden lüften, Durchzug hilft.
TIPP 5:
Klimaanlagen sind bei Hitze heiß begehrt. Laut Stiftung Warentest versprechen Splitgeräte, die aus Kühlteil und separatem Außenteil bestehen, mehr als Monogeräte, welche die Abluft durch einen Schlauch zum Fenster hinausblasen. Sie sind allerdings recht teuer. Nicht ganz so effektiv, aber günstig, halten außen angebrachte Jalousien die Zimmer kühl. Hilfreich sind auch getönte Sonnenschutzfolien, die von innen auf dem Glas angebracht werden.
TIPP 6:
Ventilatoren senken zwar nicht die Raumtemperatur, wirken aber erfrischend. Zusätzlich nützlich ist ein davor platzierter Wäscheständer mit nassen Tüchern. Wichtig: Laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) sollten die Geräte nur bis zu Temperaturen von rund 35 Grad laufen. Bei höheren Werten besteht die Gefahr, dass die Bewegung Überhitzung fördert.
TIPP 7:
Elektrogeräte, die man nicht unbedingt braucht, lässt man an heißen Tagen besser aus. Denn Computer oder Fernseher strahlen Wärme ab und erhitzen die Luft etwas mehr.
TIPP 8:
Der Körper braucht an heißen Tagen viel Flüssigkeit, pro Tag etwa zweieinhalb Liter. Ideal sind Mineralwasser oder Schorlen. Fettiges und schweres Essen möglichst vermeiden. Von Salz wird in der Regel abgeraten. Im Sommer darf es aber etwas mehr sein, da durch das Schwitzen viele Mineralien verloren gehen.
TIPP 9:
Eine kalte Dusche klingt verlockend, allerdings muss sich der Körper danach wieder aufwärmen und das kostet Energie. Besser lauwarm duschen. Zwischendurch kann ein feuchtes Tuch im Nacken Wunder wirken.
TIPP 10:
Einschlafhilfe: Vor dem Schlafengehen Bettlaken oder Schlafanzug kurz in einer Plastiktüte ins Eisfach legen. Wenn es dann immer noch zu warm ist: Wärmflasche mit Wasser befüllen, einfrieren und mit ins Bett nehmen, rät das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit.