Foto: Dem Zweck entsprechend sachlich ist die Einrichtung in dem historischen Gebäude, das aus dem frühen 18. Jahrhundert stammt. Fotos: ©Tjark Lengert/Erzbistum Köln
Das frisch sanierte Edith-Stein-Haus ist für Altenberg nicht nur ein neuer geistlicher Ort, sondern auch ein wichtiger wirtschaftlicher Impuls. Rund fünf Millionen Euro investierte das Erzbistum Köln in den Umbau des historischen Alten Brauhauses. Das gesamte touristisch und kulturell bedeutende Ensemble wird so weiter aufgewertet.

Die im frühen 18. Jahrhundert erbauten ehemaligen Wirtschaftsgebäude des ehemaligen Zisterzienserklosters Altenberg präsentieren sich nach umfassender Sanierung als modernes Exerzitien- und Gästehaus. 22 Einzelzimmer, Gemeinschafts- und Meditationsräume sowie eine neue Terrasse an der Dhünn sollen künftig Besucher aus dem gesamten Erzbistum und darüber hinaus anziehen. Die Neugestaltung und die Modernisierung erfolgten barrierearm und in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz.
Rund fünf Millionen Euro investierte das Erzbistum in die Sanierungsarbeiten, die auch die Beseitigung der erheblichen Flutschäden von 2021 umfassten. Komplex waren die Ausführungen wegen der historischen Wasserführungen auf dem Klosterareal und der denkmalgeschützten Bausubstanz.
Der Komplex mit dem Namen „Altes Brauhaus“ ist bereits seit 2024 Standort des Edith-Stein-Haus für besondere spirituelle Angebote des Erzbistums Köln. Jetzt eröffnete der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki die neuen Räume. Das erweiterte Angebot hat bereits begonnen.
Marianne Bauer vom Erzbischöflichen Generalvikariat: „Dieses Haus ist ein bewusst gestalteter Rückzugsraum in wohltuender Schlichtheit. In den Gästezimmern, den Räumen und der Natur wird spürbar: Hier darf der Mensch innerlich langsamer werden, einfach sein, Gott suchen und sich finden lassen.“